Viktor Emil Frankl * 26. März 1905 in Wien
† 2. September 1997 in Wien
An dieser Stelle werden Persönlichkeiten der Psychologie kurz und allgemein verständlich in Wort und Bild dargestellt. Es handelt sich um Personen - von Josef Breuer bis Josef Rattner - die sich in und um die (Individual-) Psychologie einen Namen gemacht haben. Dabei steht die Sichtweise des Autors auf diese Person im Vordergrund.
Die Cartoons zu den Persönlichkeiten sollen Merkmale herausstellen, die die Persönlichkeit auszeichnet. Das dies auf humoristische Art geschieht, gedenkt auch der Tatsache, dass Humor in der Individualpsychologie einen , insbesondere in der Beratung, festen Platz hat.

Biographien

 

Alfred Adler 1870 - 1937
Rudolf Dreikurs 1897 - 1972
Viktor Emil Frankl 1905 - 1997
Erik Blumenthal 1914 - 2004
Josef Rattner 1928 geboren

Betrachtungen

Josef Breuer 1842 - 1925
Sigmund Freud
1856 - 1939
Alfred Adler 1870 - 1937

Carl Gustav Jung
1875 - 1961
Rudolf Dreikurs 1897 - 1972

Oskar Spiel 1892 - 1961
Sofie Lazarsfeld 1882 - 1976
Manès Sperber 1905 - 1984

Erik Blumenthal 1914 - 2004

Medard Boss 1903 - 1990
Viktor Emil Frankl 1905 - 1997
Josef Rattner 1928 geboren

 
 

Zeichnung:  
Rupert Klein

Dipl. Ingenieur Maschinenbau
Coach ViBD
Leitender Angestellter in der Industrie
Schwerpunkt Produktion und Qualitätsmanagement

Viktor E. Frankl sieht den Menschen als Einheit von Körper, Seele und Geist. Die von Frankl begründete Logotherapie (logos gr. = Sinn) und Existenzanalyse ist stark in philosophisch – theologischen Grundgedanken verwurzelt und unterscheidet sich darin maßgeblich von den Theorien Adler’s und Freud’s.  Dies trug zur Trennung Frankl’s von den zwei vorgenannten bei und führte zur Gründung dieser Dritten Wiener Richtung der Psychotherapie.

Laut Frankl, dessen Überzeugungen sicherlich wesentlich durch sein Leiden  in verschiedenen Konzentrationslagern geprägt waren, ist der Mensch bestrebt, seinem Leben einen „persönlichen“ Sinn zu geben auf der Basis objektiver Werte. In der Annahme dass sinnentleertes Leben Ursache psychischer Krankheiten ist, wird mit den Mitteln der Paradoxen Intention (es wird das angestrebt, wovor der Klient Angst hat) und der Dereflexion (der Klient ignoriert das Symptom)   der Klient im Dialog unterstützt, den seinem Leben eigenen Sinn zu finden.
Auch bei Frankl handelt der Mensch eigenverantwortlich und selbst bestimmend, er hat den „Willen zum Sinn“ als Willen, ein sinnvolles Dasein zu leben.
Die Bedeutung der geistigen Dimension und die Zugewandheit Frankl’s zum Menschen kommt in folgendem Zitat zum Ausdruck

 ……. damit, daß er (der Mensch) die Frage nach dem Sinn des Lebens stellt, ja, mehr als das, daß er wagt, die Existenz eines solchen Sinnes sogar in Frage zu stellen, – ich meine, daß der Mensch damit nur seine Menschlichkeit manifestiert." Viktor E. Frankl: Der Wille zum Sinn.

(erschienen 2008)

Autor:  
Michael Hoberg

Vertriebsleiter 
Coach VIBD
Management-Coach i.A.
Creative Commons-Lizenzvertrag Dieser Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.
 
 
(c) ViBD e.V.  

letzte Änderung der Seite:
 04. December 2010