Carl Gustav Jung  * 26. Juli 1875 in Kesswil
† 6. Juni 1961 in Küsnacht
An dieser Stelle werden Persönlichkeiten der Psychologie kurz und allgemein verständlich in Wort und Bild dargestellt. Es handelt sich um Personen - von Josef Breuer bis Josef Rattner - die sich in und um die (Individual-) Psychologie einen Namen gemacht haben. Dabei steht die Sichtweise des Autors auf diese Person im Vordergrund.
Die Cartoons zu den Persönlichkeiten sollen Merkmale herausstellen, die die Persönlichkeit auszeichnet. Das dies auf humoristische Art geschieht, gedenkt auch der Tatsache, dass Humor in der Individualpsychologie einen , insbesondere in der Beratung, festen Platz hat.

Biographien

 

Alfred Adler 1870 - 1937
Rudolf Dreikurs 1897 - 1972
Viktor Emil Frankl 1905 - 1997
Erik Blumenthal 1914 - 2004
Josef Rattner 1928 geboren

Betrachtungen

Josef Breuer 1842 - 1925
Sigmund Freud
1856 - 1939
Alfred Adler 1870 - 1937

Carl Gustav Jung
1875 - 1961
Rudolf Dreikurs 1897 - 1972

Oskar Spiel 1892 - 1961
Sofie Lazarsfeld 1882 - 1976
Manès Sperber 1905 - 1984

Erik Blumenthal 1914 - 2004

Medard Boss 1903 - 1990
Viktor Emil Frankl 1905 - 1997
Josef Rattner 1928 geboren

 
 

Zeichnung:  
Rupert Klein

Dipl. Ingenieur Maschinenbau
Coach ViBD
Leitender Angestellter in der Industrie
Schwerpunkt Produktion und Qualitätsmanagement

 

Nach Alfred Adler war C.G.Jung der zweite Dissident, der sich von Sigmund Freud trennte. Er war lange dessen „Kronprinz“, und wurde noch im Jahr der Trennung Adlers von Freud (1911) Präsident der „Internationalen psychoanalytischen Vereinigung“. Schon zwei Jahre später schied er aus, nachdem er 1912 „Wandlungen und Symbole der Libido“ veröffentlicht hatte, wo seine grundsätzlich von Freud abweichende Auffassung von seelischer Energie dargestellt ist. Die Hintergründe für die Trennung konnten nie richtig geklärt werden. Schwelte vielleicht ein „Vater-Sohn-Konflikt“ zwischen ihm und dem 19 Jahre älteren Freud?

In seine tiefenpsychologische Lehre, die er „Analytische Psychologie“ nannte, übernahm er Begriffe von Freud und vor allem von Adler. Manches ist weiter entwickelt und differenziert worden, anderes liest sich, als hätte Adler formuliert, z.B. über die Neurose: “...man sollte in Erfahrung bringen, was sie meint, was sie lehrt, was ihr Sinn und Zweck ist.“ Jungs originäre Ideen sind vor allem in seiner Ansicht über das Unbewußte zu finden Das „Kollektive Unbewußte“ ist ein allen Menschen in allen Kulturen gemeinsamer seelischer Urgrund, in dem die Bilder der „Archetypen“ als universelle Symbole und Zentren der psychischen Energie dem Menschen bei der Lösung seiner Lebensaufgaben helfen können.

(erschienen 2008)

Autor:  
Franzjosepf Mohr

Psychologischer Psychotherapeut 
in eigener Praxis
Leiter des Telos Institutes 
in München

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 04. December 2010