Josef Rattner 1928 geboren

 

Biographien

 

Alfred Adler 1870 - 1937
Rudolf Dreikurs 1897 - 1972
Viktor Emil Frankl 1905 - 1997
Erik Blumenthal 1914 - 2004
Josef Rattner 1928 geboren

Betrachtungen

Josef Breuer 1842 - 1925
Sigmund Freud
1856 - 1939
Alfred Adler 1870 - 1937

Carl Gustav Jung
1875 - 1961
Rudolf Dreikurs 1897 - 1972

Oskar Spiel 1892 - 1961
Sofie Lazarsfeld 1882 - 1976
Manès Sperber 1905 - 1984

Erik Blumenthal 1914 - 2004

Medard Boss 1903 - 1990
Viktor Emil Frankl 1905 - 1997
Josef Rattner 1928 geboren

 
 

Lebensweg

* 4. April 1928  in Wien

1947 - 1953 Studium der Philosophie, Psychologie,  Literatur und  Kunstwissenschaft in Zürich

1957 – 1963 Zweitstudium der Medizin in Zürich Schwerpunkte: Psychosomatik, Psychiatrie


seit 1967 Gründer und Leiter des Arbeitskreises und Institutes für Tiefenpsychologie, Gruppendynamik und Gruppentherapie  in Berlin

 

Rattner, der als Kind in gesicherten und ruhigen Familienverhältnissen lebte, wuchs in eine Zeitepoche hinein, die von politischen Unruhen und chaotischen Verhältnissen in Europa geprägt war.

Mit achtzehn Jahren begann er sein Studium in Zürich. Mit dieser Stadt, die ihm  bis dahin kaum bekannt war, fühlt er sich bis heute eng verbunden. Hier entdeckte er das Theater, das eine zeitlang seine Leidenschaft war.  Als Stammgast besuchte er häufig das Schauspielhaus der Stadt.  Im Cafe´ Kunsthaus am Heimplatz verbrachte er viele Stunden beim Zeitunglesen  und traf  Studienkollegen um mit ihnen zu diskutieren. 
Um den Bezug zur Realität nicht zu verlieren und Bekanntschaft mit der Vielfalt der industriellen und wirtschaftlichen Berufswelt zu machen, ergänzte er sein Studium durch zwei Praktika an der städtischen und an der akademischen Berufsberatung.

Im Alter von 29 Jahren kehrte Rattner zu einem Studium der Medizin nach Zürich zurück, um sein Wissen um den Menschen zu erweitern und zu vertiefen, aber auch  um sich seine Unabhängigkeit bewahren zu können und sich nicht als „Laienanalytiker“ Fachärzten für Psychotherapie und Psychiatrie unterordnen zu müssen. Er hatte die Erfahrung gemacht, dass Psychotherapeuten ohne medizinisches Studium eher als zweitrangig eingestuft wurden.  Da er sein Studium neben seiner Tätigkeit als Psychologe ausüben musste, bedeutete dies für ihn eine enorme Anstrengung. Er verglich die sechs Jahre des Studiums mit „der Besteigung des Himalaya-Gebirges“. Obwohl ihm bewusst war, dass ein angehender Mediziner grundlegende naturwissenschaftliche Kenntnisse haben sollte, fand er, dass ein Arzt neben Protonen, Neutronen, Elektronen, Positronen und Mesonen auch genauso gut über Emotionen, Perzeptionen und Kognitionen informiert   sein sollte. Er promovierte mit einer preisgekrönten Arbeit über Schizophrenie.

  • Der schwierige Mitmensch 
  • Psychotherapie der Menschlichkeit
  • Der schwierige Mitmensch
  • Psychotherapie der Menschlichkeit
  • Grundlagen ganzheitlicher Heilung – Einführung in die Psychosomatik
  • Goethe –Leben, Werk und Wirkung in psychologischer Sicht
  • Nietzsche – Leben, Werk und Wirkung
  • Tiefenpsychologie und Politik
  • seit 1975 Herausgabe der Zeitschrift „miteinander leben lernen“
  • Herausgeber des Jahrbuchs für verstehende Tiefenpsychologie und Kulturanalyse

     

 
 
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 04. December 2010